ist als eingetragener Verein eine selbstständige evangelische Freikirche.
Sie gehört zum „Mülheimer Verband freikirchlich-evangelischer Gemeinden".
Gottes Wort, die Bibel, ist Grundlage und Maßstab für Leben und Lehre der Gemeindeglieder.
Wir pflegen gute Beziehungen zu anderen Kirchen und Freikirchen und distanzieren uns von den Sekten.
Nicht im Glaubensbekenntnis unterscheiden wir uns von der Landeskirche, sondern in der Gemeindepraxis.
Voraussetzung zur Mitgliedschaft ist die persönliche Entscheidung zum Glauben an Jesus Christus und die Anerkennung unserer Vereinssatzung.
Alle Gemeindemitglieder haben die Möglichkeit, das Gemeinde-leben mit zu gestalten.
Ziel und Mitte unserer Arbeit ist die Verkündigung des Evangeliums.
Bei uns soll jeder, der Gott kennen gelernt hat oder kennen lernen möchte, Geborgenheit und Wärme erfahren. Wir sind keine geschlossene Gesellschaft, sondern eine offene Gemeinschaft.
Wir freuen uns über Gäste, über Leute mit Fragen, über Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, über alle, die einfach so vorbeikommen um uns kennen zu lernen.
Das verpflichtet zu nichts.
Unser Leitsatz lautet:
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Eine kurze Geschichte der Arche Nordfriesland
Durch zugezogene evangelische Christen entwickelte sich nach dem Krieg
schnell eine kleine freikirchliche Gemeinde im Raum Niebüll,
die sich dem "Mülheimer Verband freikirchlich-evangelischer Gemeinden" anschloss
und von verschiedenen Pastoren aus dem nördlichen Schleswig-Holstein betreut wurde.
Anfangs trafen sich die Mitglieder der Freikirche in verschiedenen Räumlichkeiten,
meistens in den Wohnzimmern der einzelnen Familien. Die Gottesdienste fanden regelmäßig
sonntags um 14.00 Uhr statt und anschließend blieb man bei Kaffee und Kuchen zusammen, um Gemeinschaft zu pflegen.
Nachdem aber der Zulauf immer stärker wurde und die Unterbringung zu den Veranstaltungen immer schwieriger,
entschloss sich die Gemeinde im Jahre 1995 das Kirchengebäude der landeskirchlichen Gemeinde Klixbüll
für den Sonntagnachmittag anzumieten.
Im Jahre 1998 löste sich die Gemeinde von ihrer "Muttergemeinde" in Flensburg,
teilte sich aber mit ihr weiterhin die Dienste und die Bezahlung des gemeinsamen Pastors.
Sie wurde einvernehmlich in einen gemeinnützigen Verein umgestaltet
und erhielt ihren heutigen Namen „Arche Nordfriesland“.
Relativ schnell entstand danach der Wunsch nach einem eigenen Gemeindehaus.
Diverse zum Kauf stehende Objekte wurden besichtigt, bis dann das Niebüller Grundstück im Bachstelzenring
von der damals noch bestehenden Baptistengemeinde gekauft wurde.
Nach etwa einem Jahr der vorbereitenden Planung begann 2002 mit dem ersten Spatenstich
das Abenteuer des eigenen Hauses, das mit der offiziellen Eröffnung im Februar 2003 seinen Höhepunkt fand.
Mit einem feierlichen Eröffnungsgottesdienst wurde das Haus seiner Bestimmung übergeben mit dem Ziel,
es zum Zentrum des freikirchlichen Gemeindelebens zu machen.
Das Jahr 2006 brachte einen neuen Einschnitt in das Leben der Gemeinde,
weil der Pastor in die vollzeitliche Stelle der Flensburger Gemeinde berufen wurde.
Die Arche Nordfriesland entschied sich, es bis auf weiteres ohne Pastor zu versuchen,
da sich innerhalb der Gemeinde genug Mitarbeiter fanden,
die mit entsprechenden Begabungen die Dienste übernehmen konnten.
Ein langfristiges Ziel der Gemeinde ist aber die Einstellung eines eigenen Pastors.
Mittlerweile hat sich nicht nur das neu gestaltete Grundstück zu einem Prachtstück entwickelt,
auch das Leben der Gemeinde hat sich durch die neuen Möglichkeiten weiter entfaltet.
Die Nachmittags-Gottesdienste mit anschließendem Kaffeetrinken wurden ergänzt
um einen abendlichen Lobpreis-Gottesdienst, der geprägt ist von vielen modernen christlichen Liedern
und Gebeten für- und miteinander. Und auf Wunsch aus der Gemeinde heraus gibt es seit letztem Jahr
auch einen Gottesdienst um 10.30 Uhr, so dass Gottesdienstbesuchern derzeit
vielfältige Möglichkeiten angeboten werden. Außer bei den abendlichen werden zu allen Gottesdiensten
auch die Kinder mit ihren Wünschen berücksichtigt – sie werden von Mitarbeitern betreut
und haben viel Spaß miteinander, während sich die Eltern auf die Predigt konzentrieren können.
Auch die Predigten werden nach dem Weggang des Pastors von eigenen Gemeindemitgliedern
oder Gastpredigern gehalten, so dass eine gute bunte Mischung von verschiedenen Predigtstilen entstand.
Selbst die anderen "ernsten" Dienste wie z.B. Beerdigungen und das Taufen von Erwachsenen
gehören zu den Aufgaben, die ehrenamtlich versehen werden.
Dass alle anderen Dinge wie Musik machen, Kaffee kochen, Kuchen backen, Haus putzen,
Rasen mähen usw. ebenfalls ehrenamtlich von den Gemeindemitgliedern erledigt werden,
gehört zum Alltag des Gemeindelebens wie selbstverständlich dazu und bereitet allen
ein gutes Gefühl des Miteinanders. Und dieses Gefühl wird verstärkt,
wenn sich dann jeweils im Laufe eines Jahres herauskristallisiert hat,
dass auch die Finanzierung der Gemeindearbeit durch die eigenen Spenden ausreicht,
um davon dann noch einen Teil abgeben zu können in die Mission,
damit anderen Menschen im In- und Ausland geholfen werden kann.
Eines dieser unterstützten Projekte sind z.B. Aids-Waisen in Sambia,
die in eigens errichteten Schulen versorgt und unterrichtet werden.
Die Arche ist aber nicht nur an einem guten Miteinander innerhalb der Gemeinde interessiert.
Auch nach außen ist sie an gemeinsamer Arbeit mit den örtlichen Kirchen beteiligt.
Sie arbeitet deshalb mit in der regionalen Allianz, in der örtlichen Ökumene
und in den entsprechenden Einzelveranstaltungen, die immer wieder mal angeboten werden.
Und es zeigt sich immer mehr, dass die Unterschiede zu den Landeskirchen nicht so groß sind,
wie es manchen Menschen vielleicht scheinen mag – nicht der Glaube ist der Unterschied,
sondern die Art und Weise, wie dieser Glaube ausgelebt und in das Alltagsleben übernommen wird.
Die Arche zeigt sich insgesamt als eine evangelische Freikirche,
die sowohl ihren Glauben an Gott sehr ernst nimmt, als auch in einer Lebendigkeit des Glaubens lebt,
die hinführt zu einer Gemeinschaft des Miteinandertragens und -helfens.
Und die offen ist für alle Menschen, die sich nach einer derartigen lebendigen Beziehung zu Gott und Menschen sehnen.
Und entsprechend lautet auch der Leitsatz der Arche:
"Wir sind für Entstehung und Entwicklung persönlicher Beziehungen von Mensch zu Gott und von Mensch zu Mensch."
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